Rosa Band zur Brustkrebsaufklärung in offenen Händen

Brustgesundheit: Hinschauen, tasten, Vorsorge nutzen

Brustgesundheit:
Hinschauen, tasten, Vorsorge nutzen

Veröffentlicht am 5. Oktober 2026

Der Oktober ist als „Pink October“ oder Brustkrebsmonat weltweit der Monat, in dem auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam gemacht wird. Brustgesundheit betrifft Frauen in jedem Alter, nicht nur diejenigen, die zur Mammographie eingeladen werden.

Eine gute Orientierung ist, die eigene Brust im Verlauf des Zyklus kennenzulernen: Wie fühlt sie sich normalerweise an, wann spannt sie, wann ist sie weicher? Brustspannen vor der Periode ist häufig hormonell bedingt. Bemerken Sie aber einen neuen Knoten, eine Hautveränderung, eine eingezogene Brustwarze, Flüssigkeitsaustritt oder eine einseitige Veränderung, lassen Sie das bitte zeitnah ärztlich abklären.

Die gesetzliche Krebsfrüherkennung bietet Frauen ab 20 Jahren einmal im Jahr eine Tastuntersuchung der Brust in der frauenärztlichen Praxis an. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren werden zusätzlich alle zwei Jahre zum Mammographie-Screening eingeladen.

Brustkrebs zu diagnostizieren oder zu behandeln gehört nicht zu meinen Aufgaben als Heilpraktikerin. Ich begleite Sie aber gerne ergänzend. Zum Beispiel bei Zyklusbeschwerden wie Brustspannen, bei hormonellen Schwankungen und bei Fragen rund um Ihre Gesundheit. Nutzen Sie Ihre Vorsorgetermine, und sprechen Sie mich gern an.

Rosa Band zur Brustkrebsaufklärung in offenen Händen


Initiative Bundesforschungsministerium 2026

Frauengesundheit als Forschungsschwerpunkt

Frauengesundheit als Forschungsschwerpunkt

Veröffentlicht am 20. September 2026

Frauen werden in der Medizin noch immer nicht überall gleich gut versorgt, weil Forschung und Behandlung lange vor allem am männlichen Körper ausgerichtet waren. Das möchte die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ändern: Ihr Ministerium fördert Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin als Schwerpunkt. Vorgestellt wurde die Initiative im Januar 2026 zum Auftakt des Wissenschaftsjahres „Medizin der Zukunft“.

Dafür stehen jährlich rund 18 Millionen Euro bereit, über fünf Jahre etwa 90 Millionen Euro. Im Mittelpunkt stehen frauenspezifische Erkrankungen wie Endometriose, die im Durchschnitt erst nach über sieben Jahren diagnostiziert wird, sowie die Wechseljahre und neue Behandlungsmöglichkeiten bei Beschwerden in der Menopause. Gefördert werden außerdem neue, auch nicht-hormonelle Verhütungsmethoden und Zyklus-Apps. Zudem sollen Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei häufigen Erkrankungen besser erforscht werden. Mehr Frauen sollen in medizinische Führungspositionen kommen.

Für meine Arbeit ist das ein wichtiges Signal: Frauengesundheit bekommt mehr Aufmerksamkeit, und über Zyklus, Endometriose und Wechseljahre wird offener gesprochen. Genau dafür steht auch meine Praxis.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Apotheken Umschau: Frauengesundheit im Fokus des Bundesforschungsministeriums

Initiative Bundesforschungsministerium 2026


Perimenopause Sonnenaufgang

Perimenopause: Wenn sich der Körper neu sortiert

Perimenopause:
Wenn sich der Körper neu sortiert

Veröffentlicht am 20. September 2026

Die Wechseljahre beginnen nicht erst mit der letzten Periode. Schon ab Mitte 40, bei manchen Frauen noch früher, kündigt sich der Übergang an: Die Eierstöcke arbeiten allmählich weniger gleichmäßig, und die Hormone Progesteron und Östrogen schwanken. Diese Phase heißt Perimenopause. Sie kann mehrere Jahre dauern und wird von vielen Frauen zunächst gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.

Typische Anzeichen sind ein unregelmäßiger Zyklus, stärkere oder schwächere Blutungen, Schlafstörungen, Hitzewallungen und Nachtschweiß, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit oder Konzentrationsprobleme. Nicht jede Frau erlebt alles, und jede erlebt es anders. Dass sich der Körper „verrückt“ anfühlt, ist in dieser Phase nicht ungewöhnlich, sondern Ausdruck der hormonellen Umstellung.

Wenn Sie solche Veränderungen an sich bemerken, helfen Wissen und eine gute Begleitung. In meiner Praxis nehme ich mir Zeit, gemeinsam mit Ihnen zu schauen, was Ihr Körper gerade braucht. Bei starken Blutungen oder unklaren Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig.

Perimenopause Sonnenaufgang


Frauen100 Beitrag

FRAUEN100 – Netzwerk für Gleichberechtigung und Frauengesundheit

FRAUEN100 – Netzwerk für Gleichberechtigung und Frauengesundheit

Veröffentlicht am 20. September 2026

Frauen sind in Deutschland noch immer nicht in allen Lebensbereichen gleichgestellt, das gilt auch für die Gesundheit. Hier setzt FRAUEN100 an, eine Plattform für Gleichberechtigung und Female Empowerment, die über 1.000 Entscheidungsträgerinnen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur miteinander verbindet. Gegründet wurde sie von Janina Hell und Felicitas Karrer mit dem Ziel, Solidarität unter Frauen sichtbarer, verbindlicher und wirksamer zu machen, auch über Parteigrenzen hinweg.

FRAUEN100 setzt sich mit Kampagnen und Veranstaltungen für Themen wie Gleichstellung, den Schutz vor Gewalt und den sogenannten Gender Health Gap ein. Gemeint ist, dass Frauen in der Medizin oft schlechter versorgt werden, weil Forschung und Diagnostik lange vor allem am männlichen Körper ausgerichtet waren. Dazu gehören zum Beispiel Kampagnen zur HPV-Aufklärung und Informationen zur reproduktiven Gesundheit.

Auch in meiner Praxis steht die Gesundheit von Frauen im Mittelpunkt. Wenn Sie mehr über FRAUEN100 erfahren möchten, finden Sie Informationen, Podcast und Veranstaltungen auf der Homepage:
https://www.frauen100.com

Frauen100 Beitrag