Frauengesundheit als Forschungsschwerpunkt

Frauen werden in der Medizin noch immer nicht überall gleich gut versorgt, weil Forschung und Behandlung lange vor allem am männlichen Körper ausgerichtet waren. Das möchte die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ändern: Ihr Ministerium fördert Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin als Schwerpunkt. Vorgestellt wurde die Initiative im Januar 2026 zum Auftakt des Wissenschaftsjahres „Medizin der Zukunft“.

Dafür stehen jährlich rund 18 Millionen Euro bereit, über fünf Jahre etwa 90 Millionen Euro. Im Mittelpunkt stehen frauenspezifische Erkrankungen wie Endometriose, die im Durchschnitt erst nach über sieben Jahren diagnostiziert wird, sowie die Wechseljahre und neue Behandlungsmöglichkeiten bei Beschwerden in der Menopause. Gefördert werden außerdem neue, auch nicht-hormonelle Verhütungsmethoden und Zyklus-Apps. Zudem sollen Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei häufigen Erkrankungen besser erforscht werden. Mehr Frauen sollen in medizinische Führungspositionen kommen.

Für meine Arbeit ist das ein wichtiges Signal: Frauengesundheit bekommt mehr Aufmerksamkeit, und über Zyklus, Endometriose und Wechseljahre wird offener gesprochen. Genau dafür steht auch meine Praxis.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Apotheken Umschau: Frauengesundheit im Fokus des Bundesforschungsministeriums

Initiative Bundesforschungsministerium 2026