Grapefruit mirror

Bitterstoffe und Frauengesundheit: „Bitter im Mund, dem Magen gesund …“

Bitterstoffe und Frauengesundheit:
„Bitter im Mund, dem Magen gesund …“

Aktualisiert am 6. Oktober 2026

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Bitterstoffe haben ein schlechtes Image, dabei sind sie ein wertvoller Teil unserer Ernährung. Sie regen schon im Mund die Speichelbildung an, fördern die Bildung von Magensaft und den Gallenfluss und unterstützen so die Verdauung, besonders bei schweren oder fettreichen Mahlzeiten. Viele moderne Gemüse- und Obstsorten wurden dagegen so gezüchtet, dass kaum noch Bitteres übrig ist.

Gerade für Frauen lohnt sich ein Blick auf die Verdauung. Im Verlauf des Zyklus verändern Hormone die Darmtätigkeit: Nach dem Eisprung verlangsamt das Progesteron den Darm, was zu Völlegefühl, Blähungen und Verstopfung führen kann. Während der Periode können Prostaglandine eher Durchfall auslösen. Auch in den Wechseljahren klagen viele Frauen über Verdauungsbeschwerden. Bitterstoffe können die Verdauung in dieser Zeit unterstützend begleiten.

Bitteres steckt zum Beispiel in Rucola, Radicchio, Chicorée, Endivie, Artischocke, Grapefruit, Löwenzahn und grünem Tee. Auch Heilpflanzen wie Schafgarbe und Kamille enthalten Bitterstoffe und werden traditionell als Tee oder Tropfen verwendet. Oft genügt eine kleine Portion Bitteres vor dem Essen.

Nicht für jede Frau sind Bitterstoffe geeignet: Bei Magenübersäuerung, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren und Gallensteinen sollten sie nicht angewendet werden, in Schwangerschaft und Stillzeit bitte vorher ärztlichen Rat einholen.



Rosa Band zur Brustkrebsaufklärung in offenen Händen

Brustgesundheit: Hinschauen, tasten, Vorsorge nutzen

Brustgesundheit:
Hinschauen, tasten, Vorsorge nutzen

Veröffentlicht am 5. Oktober 2026

Der Oktober ist als „Pink October“ oder Brustkrebsmonat weltweit der Monat, in dem auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam gemacht wird. Brustgesundheit betrifft Frauen in jedem Alter, nicht nur diejenigen, die zur Mammographie eingeladen werden.

Eine gute Orientierung ist, die eigene Brust im Verlauf des Zyklus kennenzulernen: Wie fühlt sie sich normalerweise an, wann spannt sie, wann ist sie weicher? Brustspannen vor der Periode ist häufig hormonell bedingt. Bemerken Sie aber einen neuen Knoten, eine Hautveränderung, eine eingezogene Brustwarze, Flüssigkeitsaustritt oder eine einseitige Veränderung, lassen Sie das bitte zeitnah ärztlich abklären.

Die gesetzliche Krebsfrüherkennung bietet Frauen ab 20 Jahren einmal im Jahr eine Tastuntersuchung der Brust in der frauenärztlichen Praxis an. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren werden zusätzlich alle zwei Jahre zum Mammographie-Screening eingeladen.

Brustkrebs zu diagnostizieren oder zu behandeln gehört nicht zu meinen Aufgaben als Heilpraktikerin. Ich begleite Sie aber gerne ergänzend. Zum Beispiel bei Zyklusbeschwerden wie Brustspannen, bei hormonellen Schwankungen und bei Fragen rund um Ihre Gesundheit. Nutzen Sie Ihre Vorsorgetermine, und sprechen Sie mich gern an.

Rosa Band zur Brustkrebsaufklärung in offenen Händen